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Das digitale Wissenschaftsprogramm für Ihr Herbst- und Wintersemester 2019/20

Holen Sie sich die VHS nach Hause!
Live gestreamt aus der Volkshochschule in München

Aktuelle Themen aus Medien, Politik, Digitalisierung und Wirtschaft kommen jetzt direkt zu Ihnen nach Hause. Nehmen Sie online Teil an Vorträgen und Gesprächen von renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Medien, stellen Sie im Live-Chat fragen und diskutieren Sie mit. Alles was Sie brauchen, ist ein internet- und videofähiges Gerät.

Wie funktioniert's?

Melden Sie sich unverbindlich für die kostenlose Teilnahme online an. Alle Themen und Termine finden Sie direkt auf dieser Seite. Am Tag der Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail einen Link zum Livestream, der zur angegeben Uhrzeit startet.


Das Programm für Herbst und Winter im Überblick

Alle Details finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Ralf Schuler (Leiter BILD Parlamentsbüro) im Gespräch mit
Christian Deutschländer (Ressortleiter Politik beim Münchner Merkur)
Populismus und Medien
Donnerstag, 26. September: 19:30 - 21:00 Uhr

Prof. Dr. Armin Nassehi (Herausgeber des Kursbuches)
Intelligenzen, Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Kursbuch Kulturstiftung
Montag, 07. Oktober: 19.30 – 21.00 Uhr

Prof. Dr. Stephan Bierling (Universität Regensburg)
Drama, Tweets und Durcheinander: Donald Trump im Weißen Haus
Mittwoch, 16. Oktober: 19:00 - 20:30 Uhr

Jürgen Kaube (Herausgeber FAZ) im Gespräch mit
Prof. Dr. Wolfgang Streeck (Direktor em. Max-Planck-Institut, Köln)
Nationale Demokratie und internationale Wirtschaft - ein Spannungsverhältnis
Donnerstag, 24. Oktober: 19:30 - 21:00 Uhr

Prof. Dr. Martin Hellwig (Direktor em. Max-Planck-Institut, Bonn)
Staaten und Banken in der Währungsunion
Dienstag, 05. November: 19:30 - 21:00 Uhr

Dr. Matthias Hoesch (Exzellenzcluster Universität Münster)
Ist Integration Pflicht? Rechte und Pflichten von Einwanderern aus ethischer Sicht
Freitag, 08. November: 19:30 - 21:00 Uhr

Dirk von Gehlen (Leiter „Social Media/Innovation“ bei der Süddeutschen Zeitung)
CyberMonday: Dark Social
Montag, 02. Dezember: 19:00 - 21:00 Uhr

Prof. Dr. Wolfgang Huber (bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche, Berlin)
Dietrich Bonhoeffer: Auf dem Weg zur Freiheit
Dienstag, 03. Dezember: 19:30 - 21:00 Uhr

Prof. Dr. Michael Hochgeschwender (LMU München) im Gespräch mit
Prof. Dr. Werner Plumpe (Universität Frankfurt)
"America First" – Die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA in Geschichte und Gegenwart
Donnerstag, 09. Januar: 19:30 - 21:00 Uhr

Prof. Dr. Michael Butter (Universität Tübingen)
Verschwörungstheorien: Charakteristika – Funktionen – Folgen
Montag, 20. Januar, 19.30 - 21.00 Uhr


Populismus und Medien

Donnerstag, 26.09.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Leitung: Ralf Schuler, Christian Deutschländer

"Populismus" wird in den gewärtigen Debatten meist als ein politischer Kampfbegriff benutzt. Dabei bezeichnet Populismus im ursprünglichen Sinn des Wortes eine demokratische Urtugend. Denn was das Volk (»populus«) will, erwartet, sagt, gehört in einer Demokratie natürlich in die Öffentlichkeit, die durch Medien hergestellt wird. Ob jedoch die aktuell pauschal als Populisten bezeichneten Parteien und Bewegungen überhaupt "Populisten" im eigentlichen Sinne sind, ist fraglich. Dies zeigt sich auch daran, dass ihr Verhältnis zu den Medien ambivalent ist. Denn einerseits verachten sie die traditionelle Medienlandschaft, andererseits sind sie auf die Berichterstattung der Medien angewiesen, um überhaupt eine Öffentlichkeit erzielen zu können.

An diesem Abend wird zunächst Ralf Schuler, der Leiter des Parlamentsbüros der BILD, in einem Inputvortrag ganz allgemein den Populismus in den Blick nehmen. Anschließend wird er mit Christian Deutschländer, dem Ressortleiter Politik des Münchener Merkur, das Verhältnis zwischen Medien und (Rechts-)Populismus diskutieren.


Intelligenzen

Montag, 07.10.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Armin Nassehi

Menschliche, künstliche, extraterrestrische, kollektive, politische, soziale, hohe, niedere, tierische, ästhetische: Unsere Konzepte von Intelligenz öffnen semantische Felder, die in unserer Moderne zuweilen einen unfairen Kampf ausfechten. Künstliche Intelligenzen können komplexe mathematische Aufgaben schneller berechnen, stehen komplexen moralischen Entscheidungen und Bewertungen aber ratlos gegenüber. Tierische Intelligenz lässt uns staunen, in Extremsituationen dagegen werfen wir alle Regeln der sozialen Bildung über Bord und legen tierisches Verhalten an den Tag. In seinem Vortrag stellt der Herausgeber des Kursbuchs Armin Nassehi unsere Konzepte von Wissen und Intelligenz auf den Prüfstand und klopft ab, in welchem Verhältnis Wissen, Bildung, Erfahrung, Erleben, Vernunft und Ratio mit dem stehen, was wir heute Intelligenz nennen. 

Armin Nassehi ist Professor für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie an der LMU München. Seit 2012 ist er Herausgeber der Zeitschrift Kursbuch.


Drama, Tweets und Durcheinander: Donald Trump im Weißen Haus

Mittwoch, 16.10.2019, 19:00 - 20:30 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Stephan Bierling

Im November 2016 gewann der Immobilienunternehmer und Fernsehstar Donald Trump überraschend die US-Präsidentschaftswahlen. Seine Amtszeit ist gekennzeichnet durch den Bruch mit der etablierten Politik, dramatische Kurswechsel, neue Kommunikationsformen und ständige Tabuverletzungen. Stephan Bierling, Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg und einer der besten USA-Kenner in Deutschland, analysiert, wie sich die Trump-Präsidentschaft auf Amerika, auf die internationale Politik und insbesondere auf Europa und Deutschland auswirkt.

Stephan Bierling ist Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg und einer der führenden Experten für die Machtverschiebungen in der Weltpolitik. Er war Gastprofessor in den USA, Israel, Südafrika und Australien und hat mehr als ein Dutzend Bücher zur Außenpolitik der USA und Deutschlands geschrieben. Zuletzt erschien von ihm: "Nelson Mandela. Rebell, Häftling, Präsident". Bierling kommentiert aktuelle Entwicklungen in Radio und Fernsehen und schreibt regelmäßig für die NZZ und die FAZ. 2013 wurde er in einem deutschlandweiten Wettbewerb zum "Professor des Jahres" gewählt.


Nationale Demokratie und internationale Wirtschaft - ein Spannungsverhältnis

Diskussion

Donnerstag, 24.10.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Leitung: Jürgen Kaube, Prof. Dr Wolfgang Streeck

Weltweiter Handel mit Gütern jeder Art, ein international eng vernetzter Finanzmarkt oder riesige Unternehmensgruppen, die ihre Produkte in allen Regionen der Welt absetzen – das alles zeigt, wie sehr die Weltwirtschaft von einem rasanten Zug zur "Globalisierung" geprägt ist. Zugleich scheinen die demokratisch legitimierten Nationalstaaten immer weniger Möglichkeiten zu haben, diese Entwicklungen politisch zu gestalten. In den letzten Jahren mehren sich daher die Stimmen, die wieder den Primat der nationalen Politik vor der Wirtschaft einfordern. Dabei kommt die Kritik nicht nur von linken und rechten globalisierungskritischen Bewegungen, sondern auch aus den Medien und der Wissenschaft.

Mit Jürgen Kaube, der dem Herausgebergremium der FAZ angehört, und Prof. Dr. Wolfgang Streeck, dem emeritierten Direktor des Max-Plank-Instituts für Gesellschaftsforschung, haben wir zwei herausragende Gäste aus Wissenschaft und Medien zu Gast. Sie werden das Spannungsverhältnis zwischen nationaler Politik und internationaler Wirtschaft an diesem Abend diskutieren. Dabei werden neben wirtschaftshistorischen Aspekten auch demokratietheoretische Argumente im Gespräch erörtert werden.


Ist Integration Pflicht? Rechte und Pflichten von Einwanderern aus ethischer Sicht

Freitag, 08.11.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Leitung: Dr. Matthias Hoesch

Die gesellschaftliche Integration von Einwanderern ist ein wichtiges politisches Ziel. Doch was dürfen Staaten tun, um Integration zu beeinflussen? Und haben Immigranten eine moralische Pflicht, sich in die Kultur des Aufnahmestaates zu integrieren? Im geltenden Recht und der öffentlichen Debatte werden beide Fragen zuweilen vorschnell beantwortet. Der Vortrag erörtert den Zusammenhang von moralischen Pflichten und staatlichen Vorschriften, von Integrationspflichten der Zugewanderten und Pflichten der Aufnahmegesellschaft.

Matthias Hoesch hat bis 2018 an der Universität Münster die Professur für praktische Philosophie vertreten. Derzeit ist er Projektleiter des Exzellenzcluster "Religion und Politik". Er ist Träger des Ersten Preises der Gesellschaft für analytische Philosophie.


Staaten und Banken in der Währungsunion

Dienstag, 05.11.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Martin Hellwig

Details zum Inhalt folgen.

Martin Hellwig zählt international zu den renommiertesten deutschen Ökonomen. Er war Professor u.a. an der Harvard University und von 2000 bis 2004 Vorsitzender der deutschen Monopolkommission. Zuletzt war er Direktor des Max-Planck-Institutes zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern.


CyberMonday: Dark Social. Die “dunkle” Seite im Internet

Montag, 02.12.2019, 19:00 - 21:00 Uhr
Leitung: Dirk von Gehlen

Es gibt ein Phänomen, das die Gelbwesten in Frankreich, den Wahlsieg des rechtsextremen Jair Bolsonaro bei den Präsidentschaftswahlen in Brasilien und den Klassenchat der eigenen Kinder miteinander verbindet: Das Phänomen heißt "Dark Social" und fand bisher nicht nur wegen seines düsteren Namens wenig Beachtung in der Öffentlichkeit. Es ist das Schlagwort für jene von außen kaum einsehbare Form von Internet-Traffic, der über persönliche E-Mails, geschlossene Gruppen in sozialen Netzwerken oder Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram entsteht.

Diese Kanäle gelten als "dunkel", weil Betreiber von Webseiten nicht sehen können, woher die Besucher ihrer Seiten genau kommen, wenn sie in diesen privaten Räumen auf einen Link geklickt haben. "Dark Social" wurde als Schlagwort erstmals im Jahr 2012 von dem amerikanischen Journalisten Alexis C. Madrigal verwendet - als Gegenbegriff zu dem sichtbaren Traffic, den Websitebetreiber sehen, wenn Nutzer über eine Google-Suche auf eine Seite kommen oder weil sie zum Beispiel auf Twitter auf einen Link geklickt haben.

Seit 2012 wurde viel über Twitter und Facebook und deren Wirkung auf die öffentliche Debatte diskutiert. Dabei ist den dazu bekannten Studien zufolge der Anteil des dunklen Traffics enorm gestiegen, ohne dass es größere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte. Vieles spricht dafür, dass die Bedeutung von Dark Social noch steigen wird. Diese auf den ersten Blick harmlos wirkende Form der persönlichen Kommunikation wird zu einer gesellschaftspolitischen Herausforderung.

Dirk von Gehlen ist Autor, Journalist und Speaker. Bei der Süddeutschen Zeitung leitet er die Abteilung Social Media/Innovation, in der er u.a. das Longreads-Magazin Süddeutsche Zeitung Langstrecke entwickelt hat. Der Diplom-Journalist studierte Kommunikationswissenschaften, Politik und Neuere Deutsche Literatur an der LMU in München. Den durch die Digitalisierung ausgelösten Medienwandel begleitet er seit Jahren auf seinem Blog digitale-notizen.de und unter @dvg auf Twitter. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet – u.a. mit dem Grimme-Online-Award und dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten.


Dietrich Bonhoeffer: Auf dem Weg zur Freiheit

Dienstag, 03.12.2019, 19:30 - 21:00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Huber

Dietrich Bonhoeffer gehört zu den wirkmächtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Sein Widerstand gegen Hitler hat weltweit Protestbewegungen gegen Unterdrückung und Ungleichheit inspiriert. Seine Briefe aus der Haft wurden als Neubeginn der Theologie verstanden. Wolfgang Huber stellt Bonhoeffers Denken in den Mittelpunkt seines wunderbar prägnanten Porträts und macht deutlich, warum die mutigen Entscheidungen des Ausnahme-Theologen auch heute Ansporn sein können.

Kaum ein anderer Theologe hat so wie Dietrich Bonhoeffer darauf beharrt, dass theologisches und ethisches Denken in einer bestimmten Situation ist und sich unter neuen politischen oder gesellschaftlichen Umständen ändern kann. Im Juni 1939 wurde Dietrich Bonhoeffer in New York eine Dauerstelle angeboten, doch der junge Theologe, der bereits seine Lehrbefugnis verloren hatte, entschied sich gegen das Exil. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Berlin zurück, um für ein besseres Deutschland zu kämpfen. Es folgten Zeiten der Konspiration, Camouflage, Gefangenschaft, Einsamkeit und Zuversicht trotz allem. Wolfgang Huber macht deutlich, warum Bonhoeffers meistgelesene Schriften - die "Ethik" und "Widerstand und Ergebung" - nur unter diesen existentiellen Bedingungen entstehen konnten. Dass theologisch und ethisch stets die konkrete Situation zu berücksichtigen ist, war geradezu ein Grundzug von Bonhoeffers Denken, das sich durch kühne Neuansätze auszeichnet und von Anfang an eng mit seinem Leben verknüpft ist. Am 9. April 1945 wurde Bonhoeffer auf Hitlers persönliches Geheiß hingerichtet.

Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber ist einer der profiliertesten Theologen Deutschlands und betätigt sich als Vordenker in ethischen Fragen. Er war von 1994 bis 2009 Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg. Sechs Jahre lang, von 2003 bis 2009, repräsentierte er als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die mehr als 20 Millionen Menschen evangelischen Glaubens in unserem Land. Immer wieder hat er sich in wichtigen gesellschaftlichen Debatten als Vertreter der evangelischen Kirche zu Wort gemeldet, zum Beispiel zur Rolle der Familie, zu Bildungsfragen, zur Bioethik, zum Verhältnis von Christentum und Islam sowie zur Ethik des Unternehmertums.


"America First" - Die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA in Geschichte und Gegenwart

Diskussion

Donnerstag, 09.01.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Michael Hochgeschwender, Prof. Dr. Werner Plumpe

Der Aufstieg der USA zu einer führenden Wirtschafts- und Industrienation begann im 19. Jahrhundert. Entgegen dem Mythos eines liberalen, an den Marktprinzipien Adam Smith orientierten Wirtschaftssystems waren aber gerade staatliche Interventionen grundlegend für den ökonomischen Erfolg des Landes. Die Rolle des Bundesstaates bei den riesigen Infrastrukturmaßnahmen im 19. Jahrhundert oder die bereits seit den 1820er systematisch betriebene Schutzzollpolitik, an der bis zum Zweiten Weltkrieg konsequent festgehalten wurde, stehen exemplarisch für die protektionistische Wirtschaftspolitik der USA, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg in bestimmten Bereichen (z.B. Rüstungsindustrie) dominierte. In diesem Gesprächsabend soll diese oft vernachlässigte Seite der US-amerikanischen Politik genauer untersucht werden. Dabei sollen auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur aktuellen Politik Donald Trumps in den Blick genommen werden.

Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte. Werner Plumpe ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt. Von 2008-2012 war er Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands.


Verschwörungstheorien: Charakteristika - Funktionen - Folgen

Montag, 20.01.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Michael Butter

Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.

Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien".


Wie funktioniert's?

Melden Sie sich unverbindlich für die Teilnahme online an. Am Tag der Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail einen Link zum Livestream, der zur angegeben Uhrzeit startet.

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