Wien – Oslo – Auschwitz. Das kurze Leben der Ruth Maier
Eine Ausstellung in Einfacher Sprache, Standarddeutsch und Englisch

Kaum jemand in Österreich kennt die Tagebücher und Briefe der aus Wien stammenden Ruth Maier. An ihrem 18. Geburtstag wurde sie Zeugin der Gewaltexzesse des Nazi-Mobs während des Novemberpogroms 1938 in Wien. Ruth Maier, die zuvor keinerlei Beziehung zum Judentum hatte, begann in ihrem Tagebuch eine Auseinandersetzung über ihre Identität. Im Jänner 1939 fand sie Zuflucht in Norwegen und im November 1942 wurde sie an die Nationalsozialisten ausgeliefert. Gemeinsam mit Hunderten norwegischen Jüdinnen und Juden von Oslo nach Auschwitz deportiert, wurde sie am 01. Dezember 1942 ermordet.
Wann: 6. Oktober bis 14. November 2025
Wo: VHS-Haus, 3. Stock, Marktgraben 10
Eintritt frei!
Nähere Infos: www.vhs.or.at/themen/demokratie-und-wissenschaftsbildung/das-kurze-leben-der-ruth-maier
Gefördert aus Mitteln des Nationalfonds der Republik Österreich und des Zukunftsfonds der Republik Österreich
