Happy Minds

Vortragsreihe für mentale Gesundheit

Diese Vortragsreihe hat zum Ziel, Ressourcen für die Stärkung des seelischen Wohlbefindens bereitzustellen und das Bewusstsein für psychische Gesundheit in der Gesellschaft zu schärfen.

Die verschiedenen Vorträge werden von Expert*innen auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit geleitet und behandeln unterschiedliche Themen. 

Die Teilnahme ist kostenlos, anonym und online via Zoom. 
Innerhalb der 60-minütigen Vorträge besteht auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für die Vorträge sind keine Anmeldungen nötig!

Mit diesem Zoom-Link können Sie völlig kostenlos und anonym am Online-Vortrag teilnehmen:
zoom.us/j/99847510499

Themen & Termine

08. September 2026: Frau change to chance – Wechseljahre als Chance für Entwicklung und Neubeginn

Dienstag, 08. September 2026, 18:00 Uhr
Martina Eberhart

Der Vortrag vermittelt ein verständliches Bild der Wechseljahre und ihrer biologischen Hintergründe. 
Auf Basis aktueller Studien werden außerdem verschiedene Ansätze zur Linderung von Wechseljahressymptomen vorgestellt. 
Ziel ist es, die Wechseljahre als natürliche Lebensphase zu betrachten und als wertvolle Chance für persönliche Entwicklung, Veränderung und Neubeginn zu nutzen.

Im Anschluss an den Impulsvortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Zur Vortragenden: Martina Eberhart ist seit 2016 Psychotherapeutin und Coach in freier Praxis und ist spezialisiert auf Trauma, Paartherapie und Wechseljahre.

 

22. September 2026: Im Gleichgewicht bleiben: Ernährung für Hormonbalance im Alltag von Frauen

Dienstag, 22. September 2026, 18:00 Uhr
Julia Wiesauer BSc

Zwischen Job, Familie und eigenen Bedürfnissen bleibt Ernährung oft auf der Strecke.
In diesem Impulsvortrag geht es um einfache, hormonfreundliche Strategien für mehr Energie im Alltag.

Im Anschluss an den Impulsvortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Zur Vortragenden: Julia Wiesauer hat Diätologie studiert - mit Fokus auf Frauen.


 

06. Oktober 2026: Unterstützung von Hinterbliebenen nach Suiziden

Dienstag, 06. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Gerd Mantl MSc

Der Vortrag erklärt verständlich, was Hinterbliebenenarbeit nach Suiziden bedeutet und warum sie so wichtig ist. Sie erhalten einen Überblick darüber, wie Menschen in der akuten Zeit nach einem Suizid unterstützt werden können und welche Formen der Hilfe es kurz- und längerfristig gibt. Ziel ist es auch ein vertieftes Verständnis für die besonderen Herausforderungen in solchen Situationen zu bekommen. Anhand von praxisnahen Fallbeispielen wird gezeigt, wie Unterstützung konkret aussehen kann. Sie erhalten Orientierung und Handlungsmöglichkeiten für einen einfühlsamen Umgang mit Hinterbliebenen. Gleichzeitig wird thematisiert, wo die eigenen Möglichkeiten liegen und wo Grenzen zu beachten sind.

Im Anschluss an den Impulsvortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Zum Vortragenden: Mag. Gerd Mantl MSc ist Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe sowie Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Supervisor (Humanistische Therapie/Integrative Therapie) mit Spezialisierungen in Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie Notfallpsychologie in freier Praxis. Seine berufliche Laufbahn führte ihn unter anderem in die psychosoziale Akutbetreuung, in ein Krisenzentrum sowie in die Behandlung von Suchterkrankungen. 

Achtung – Triggerwarnung:
Dieser Vortrag behandelt das Thema Suizid und die Auswirkungen auf Hinterbliebene. Dabei werden unter anderem Themen wie Selbstverletzung, Tod, psychische Krisen, soziale Belastungen und Trauer angesprochen. Diese Inhalte können für manche Menschen emotional sehr belastend sein. Insbesondere Personen, die selbst von Suizidgedanken betroffen sind oder waren, die einen Suizid miterlebt haben oder sich in einer psychisch schwierigen Situation befinden, könnten sich durch die Inhalte stark berührt oder überfordert fühlen. 
Bitte achten Sie gut auf sich. Wenn Sie merken, dass der Vortrag belastende Gefühle oder Erinnerungen auslöst, ist es völlig in Ordnung, eine Pause einzulegen oder den Raum zu verlassen. Wenn Sie Unterstützung benötigen, sprechen Sie mit einer vertrauten Person oder wenden Sie sich an eine fachliche Ansprechperson bzw. Anlaufstellen:

Nützliche Anlaufstellen österreichweit und für Südtirol/Italien (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

SMS-Notruf für Gehörlose 0800 133 133 
Kriseninterventionszentrum 01 4069595 
Rettung 144 
Telefonseelsorge (anrufen. mailen. chatten) 142 
Ö3 Kummernummer 116 123 
Kids-line 0800 234 123 
Notrufdienst für Kinder und Jugendliche 147

Nützliche Anlaufstellen für Südtirol/Italien (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

www.dubistnichtallein.it/kontakt

 

20. Oktober 2026: Psychosoziale Krisen bei Kindern und Jugendlichen

Dienstag, 20. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Gerd Mantl MSc

Der Vortrag vermittelt verständlich und praxisnah, wie man Kinder und Jugendliche in seelischen Krisen unterstützen kann. 
Es geht darum, Warnsignale sowie erste hilfreiche Schritte zu kennen, wenn es zu einer starken emotionalen Belastung kommt oder die Kinder bzw. Jugendlichen sich in einer Ausnahmesituation befinden. Außerdem wird erklärt, welche Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten es gibt, wo die eigenen Grenzen liegen und wann professionelle Hilfe notwendig ist. 
Ebenso wird dazu angeregt, auf die eigene seelische Gesundheit zu achten und gute Wege zur Selbstfürsorge zu entwickeln.

Im Anschluss an den Impulsvortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Zum Vortragenden: Mag. Gerd Mantl, MSc, ist Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe sowie Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Supervisor (Humanistische Therapie/Integrative Therapie) mit Spezialisierungen in Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie Notfallpsychologie in freier Praxis. Seine berufliche Laufbahn führte ihn unter anderem in die psychosoziale Akutbetreuung, in ein Krisenzentrum sowie in die Behandlung von Suchterkrankungen.

10. November 2026: Zurück ins Leben nach Schicksalsschlägen

Dienstag, 10. November 2026, 18:00 Uhr
Helga Seebacher

Trotz allem und genau deswegen hast du dir ein schönes Leben verdient – nach einem oder mehreren Schicksalsschlägen.

Nach Schicksalsschlägen erleben wir oft eine Zeit, in der wir nur noch funktionieren. Man hat das Leben irgendwie nicht mehr im Grif – es passiert einfach und man funktioniert tagtäglich. In diesem Vortrag möchte die Vortragende Ihnen zeigen, wie Sie Schicksalsschläge als Chance nutzen können, um nach der Bewältigung das Leben wieder richtig in die Hand zu nehmen. Sie spricht über ihr eigenes Leben, wie sie ihre Schicksalsschläge überwand und welche Learnings sie daraus zog. Darüber hinaus wird auch theoretisches Wissen vemrittelt.

Im Anschluss an den Impulsvortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Zur Vortragenden: Helga Seebacher ist Psychologin, in einem Frauenhaus und auch als Neuromententaltrainerin tätig.

Nützliche Anlaufstellen österreichweit und für Südtirol/Italien (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

SMS-Notruf für Gehörlose 0800 133 133 
Kriseninterventionszentrum 01 4069595 
Rettung 144 
Telefonseelsorge (anrufen. mailen. chatten) 142 
Ö3 Kummernummer 116 123 
Kids-line 0800 234 123 
Notrufdienst für Kinder und Jugendliche 147

Nützliche Anlaufstellen für Südtirol/Italien (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

www.dubistnichtallein.it/kontakt

17. November 2026: Tod rund um die Geburt

Dienstag, 17. November 2026, 18:00 Uhr
Helga Seebacher

Für betroffene Eltern ist es schwer mit dem Verlust des Babys rund um die Geburt (auch ganz früh in der Schwangerschaft) umzugehen.
In der Gesellschaft ist es ein Tabu-Thema. Viele Menschen vom persönlichen Umfeld wissen nicht, wie sie mit den betroffenen Frauen sprechen und umgehen sollen. 
Die betroffenen Eltern fühlen sich allein gelassen und verunsichert. Wieviel Trauer kann/darf ich zulassen? Wie kann es weitergehen? Kann eine nächste Schwangerschaft jemals wieder entspannt verlaufen?

In diesem Vortrag spricht die Vortragende über ihr eigenes Leben, den Tod ihrer zwei Babys und möchte einen Weg aufzeigen, um das Leben wieder in den Griff zu bekommen und eine eventuell nächste Schwangerschaft entspannt zu genießen.

Im Anschluss an den Impulsvortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Zur Vortragenden: Helga Seebacher ist Psychologin, in einem Frauenhaus und auch als Neuromententaltrainerin tätig.

Nützliche Anlaufstellen österreichweit und für Südtirol/Italien (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

SMS-Notruf für Gehörlose 0800 133 133 
Kriseninterventionszentrum 01 4069595 
Rettung 144 
Telefonseelsorge (anrufen. mailen. chatten) 142 
Ö3 Kummernummer 116 123 
Kids-line 0800 234 123 
Notrufdienst für Kinder und Jugendliche 147

Nützliche Anlaufstellen für Südtirol/Italien (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

www.dubistnichtallein.it/kontakt

01. Dezember 2026: Gesunde Ernährung und unsere Psyche: Wie beeinflussen unsere Emotionen und Bedürfnisse unser Essverhalten?

Dienstag, 01. Dezember 2026, 18:00 Uhr
Mag.aIrene Niedermayer

Die Psyche hat einen großen Einfluss auf unser Essverhalten. Oftmals essen wir, obwohl wir keinen körperlichen Hunger verspüren, um Emotionen oder Bedürfnisse besser aushalten zu können. In der Praxis erlebe ich, dass viele Menschen mit ihrem Essverhalten und ihrem Körper unzufrieden sind. 
Social Media, unrealistische Körperbilder und unzählige Diätversprechen erzeugen zusätzlich massiven Druck und oftmals eine hohe Erwartungshaltung an uns selbst.
Wie kann es gelingen, Hunger und Sättigung neu zu entdecken und dazugehörende Körpersignale wahrzunehmen? Was hat es mit emotionalem Essen auf sich, welche Rolle spielen Stress, unser Schlaf und Zügelung in puncto Ernährung? Was hat dies mit Körperrespekt und Selbstakzeptanz zu tun? Diese Fragen und Themenbereiche werden an diesem Abend beleuchtet.

Im Anschluss an den Impulsvortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Zur Vortragenden: Mag.a Irene Niedermayer ist Ernährungspsychologin, Klinische Psychologin (Kinder-, Jugend- und Familienpsychologin) sowie Gesundheitspsychologin.

15. Dezember 2026: Bewegung und Auswirkungen auf die mentale Gesundheit

Dienstag, 15. Dezember 2026, 18:00 Uhr
Mag. Dr. Patrick Bernatzky 

Im Vortrag gehen wir der Frage nach, inwieweit Bewegung hilft, Gedanken zu strukturieren und den Blick für das Wesentliche zu schärfen. 
Sich zu bewegen (in der Natur), kann auch zu einem „sinnvollen Spaziergang der Gedanken“ werden. Körperausdruck (Verhalten, Bewegung) und inneres Erleben (Gedanken, Bilder, Empfindungen) gehören zusammen und beeinflussen sich wechselseitig. Welche Routinen können erarbeitet werden, um dem Alltagsstress entgegenzuwirken und die mentale Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Mentale Gesundheit hat viele Einflussfaktoren, aber die notwendige physiologische Widerstandsfähigkeit, die durch Bewegung und Fitness gewonnen werden kann, muss auch in Balance zur mentalen Stärkung und Klarheit entwickelt werden.

Im Anschluss an den Impulsvortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Zum Vortragenden: Mag. Dr. Patrick P. Bernatzky: Geschäftsführung Österreichisches Bundesnetzwerk Sportpsychologie (ÖBS); Mitarbeiter am FB Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Salzburg; Mitglied Österr. Olympisches Comité (ÖOC-Delegation div. Missionen) - Verantwortung Sportpsychologie; Mentalcoach in mehreren Bundesfachverbänden in Österreich; Mentalcoach im Olympiazentrum Salzburg-Rif; Lehrbeauftragter für mentales Training an den Bundessportakademien (BSPA); Coaching und Betreuung von Leistungssportler:innen; Promotion in Sport- und Bewegungswissenschaft; Dipl. Lebens- und Sozialberater.

12. Jänner 2027: Gewalt in den Medien

Dienstag, 12. Jänner 2027, 18:00 Uhr
Sara Wichelhaus

Menschen nutzen das Internet und unterschiedliche digitalen Plattformen täglich. Dabei kommen sie auch in Kontakt mit verschiedenen Formen von Gewalt: Cybermobbing, Belästigung, Hate Speech oder Verletzung des Rechts am eigenen Bild, um nur einige zu nennen. Im Rahmen des Vortrags werden die unterschiedlichen Formen von Gewalt benannt und erklärt, um sie so besser einordnen zu können und im Falle dessen handlungsfähig zu bleiben. 

Anhand von praktischen, aktuellen Beispielen diskutieren wir folgende Fragen: 
Was versteht man unter digitaler Gewalt? Welche Auswirkungen hat das auf die betroffene Person und ihr Umfeld? Was kann man im Vorfeld präventiv dagegen unternehmen? 
Im nächsten Schritt geht es um digitale Zivilcourage: Welche Handlungsmöglichkeiten haben Personen in verschiedenen Rollen? Welche Unterstützung steht zur Verfügung? Wo bekommen sie  Hilfe? 

Fragen und Beiträge sind immer willkommen! Im Anschluss an den Vortrag gibt es Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zur Vortragenden: Sara Wichelhaus ist Sozialarbeiterin und Medienpädagogin. Sie ist zertifizierte Saferinternet.at Trainerin und seit über 10 Jahren in der Erwachsenenbildung als auch an Kindergärten, Schulen und der offenen und verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit als solche aktiv.

26. Jänner 2027: Good news, bad news, fake news

Dienstag, 26. Jänner 2027, 18:00 Uhr
Juliana Krohn

Medien und deren Verbreitung unterliegt vielfältigen Dynamiken. Um als Bürger*in in einer Demokratie informierte Entscheidungen treffen zu können, ist eine ausgewogene, wahre und vielfältige Meinungsbildung wichtig. Dazu gehört ein kritischer Umgang mit Informationen, der gemeinsam erarbeitet werden soll: Welche Tools helfen uns bei der Identifikation von Fake News? Worauf kommt es beim kritischen Umgang mit Informationen und deren Quellen an? Woran erkenne ich Desinformations-Kampagnen? Welche Rolle spielt KI dabei?  

Fragen und Beiträge sind immer willkommen! Im Anschluss an den Vortrag gibt es Raum miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zur Vortragenden: Juliana Krohn ist Friedens- und Konfliktforscherin und Bildungsreferentin mit den Schwerpunkten Klimagerechtigkeit und Friedensbildung. 
Sie arbeitet als Lektorin an der Universität Klagenfurt und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Graz.


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